Gestaltungsbeirat lobt innovative Lamellenlösung 30.09.2017

Nach der letzten Vorstellung im Gestaltungsbeirat am 13. Juli hat das Architekturbüro Kramm und Strigl am 20. September im Gestaltungsbeirat die vom Gremium gewünschten Empfehlungen präsentiert. Viel Lob gab es dabei für die Lamellenlösung an der alten Stadthalle. Nacharbeitung wünschte sich der Beirat in der Vorlage eines Freiflächen- und Entwässerungsplans.

Von den fünf Bauteilen auf dem Rée-Carré-Gelände standen in der Sitzung nur noch drei zur Diskussion.
Die neuesten Pläne stellte Architekt Marcel Paffrath vor. Die Fassaden-Ansichten der Stadthalle (Bauteil C) wurden dahingehend überarbeitet, dass am Portikus nochmals Fenster hinzugefügt wurden. Vier Varianten wurden vorgestellt: Rundbogenfenster, rechteckige Fenster, ein Mix aus beidem und ein kompletter Hauptkörper mit Rundbogenfenstern, der weiterverfolgt werden soll.

Für die Südfassade des Bauteils D habe man ein vertikales Pflanzgerüst aus Aluminium-Lamellen vorgesehen, erklärte Paffrath weiter. In Bezug auf den Bauteil E kam man dem Wunsch einer homogeneren Ansicht nach u.a. durch die Reduzierung der First-Anzahl, die Anpassung der Werbepaneele und die Reduzierung der Sockelhöhe. Bei der Bodenpflasterung wurde eine Ost-West-Verlegerichtung gewählt.

Überrascht und beeindruckt zeigte sich das Gremium von der Lamellenlösung anstelle der Gaubenkonstruktion. Doch wünschte sich Beiratsmitglied Annette Rudolph-Cleff einen Plan zur Gestaltung der Lamellen im Detail. Die kleinen Fenster am Quartiereingang überzeugten den Beirat weniger. „Die Fenster sitzen zu nah auf der Kante“, war auch die Meinung von Baubürgermeister Oliver Martini. Ebenfalls fehlte dem Beirat ein aussagekräftiger Freiflächen- und Entwässerungsplan. „Gibt es eine Mittelrinne?“, hakte Landschaftsarchitektin Elke Ukas nach. Als mögliche Kletterpflanzen empfahl die Expertin solche, die ranken und klimmen.


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