Offenburg im Lichterkleid 12.12.2014

Die Altstadtgassen in ihrem neuen, festlichen Weihnachtskleid mit hellen Lichtern und Herrnhuter Sternen standen Anfang Dezember im Mittelpunkt eines Spaziergangs. Ein Dutzend Interessierte waren der Einladung der Stadt im Rahmen des Innenstadtprogramms gefolgt, um mit dem städtischen Marketingchef Stefan Schürlein und Wirtschaftsförderer Hans-Joachim Fomferra ihren – hier und da auch kritischen – Blick auf die Innenstadt zu richten. 

Gerade das feuchte und windige Wetter an diesem Nachmittag machte deutlich, dass das weihnachtliche Beleuchtungskonzept der Stadt funktioniert. Die mit einer fünfeinhalb Kilometer langen Lichterkette geschmückte Tanne vor dem Historischen Rathaus ließ die Gruppe die ungemütliche Witterung schnell vergessen. Doch gibt es nicht nur den einen Weihnachtsbaum in der Stadt, das Thema Tannen zieht sich durch das gesamte Konzept. Schürlein: „Damit greifen wir den nahen Schwarzwald auf.“

Über die Steinstraße ging der Spaziergang zum Lindenplatz. Hier galt der Blick der Verbindung zur Lange Straße. „Die hier ansässigen Händler kritisieren immer wieder, dass der Weg aus der Oststadt über die Zauberflöte-Brücke und den Lindenplatz direkt in die Steinstraße führt“, berichtete der Marketing-Chef. Durch parkende Autos, einen anderen Straßenbelag und den Hinweis des Endes der Fußgängerzone in die Richtung der nördlichen Lange Straße würden viele Menschen nicht wahrnehmen, dass es auch dort noch Geschäfte gibt. „Und genau das möchten wir in Zukunft ändern“, sagte Fomferra. Den ersten Schritt habe man nun mit der Weihnachtsbeleuchtung getan, die denn auch einhellig von dem Dutzend Teilnehmerinnen und Teilnehmern gelobt wurde. Entlang der Lange Straße und in den Altstadtgassen leuchten Herrnhuter Sterne und laden zum Flanieren ein. Die  Weihnachtsbeleuchtung ist das erste sichtbare Zeichen aus dem Projekt <link http: www.innenstadt-offenburg.de projekte marktauftritt-innenstadthandel _top external-link-new-window external link in new>"Marktauftritt Innenstadthandel" unter Leitung von Stefan Schürlein.

Den nächsten Halt machte die Gruppe an der Kreuzung Lange Straße/Metzgerstraße, wo die Dreikönig-Baustelle die Metzgerstraße verengt. Fomferra kann die Bedenken der Anlieger verstehen, die sich Sorgen machen, dass eine große Baustelle zur Umgestaltung von Straßen und Plätzen in der <link http: innenstadt-offenburg.de projekte ostfluegel _top external-link-new-window external link in new>"Östlichen Innenstadt" die Kunden vergrämen könnte. „Aber wir werden versuchen, die notwendigen Behinderungen auf ein Minimum zu reduzieren und die Kunden mit besonderen Aktionen in das Areal zu locken.“ Weiter ging es zum Kloster Unserer Lieben Frau. Was mit dem dortigen Parkplatz passieren soll, ist derzeit noch offen. Hier gab es in der Gruppe sowohl Befürworter für den Erhalt als auch für den Wegfall. 

Auf dem Weg zum Ausklang auf dem Weihnachtsmarkt war auch das touristische <link http: www.innenstadt-offenburg.de projekte besucherfreundliche-innenstadt _top external-link-new-window external link in new>Leitsystem ein Thema. „Das werden wir im Rahmen des Innenstadtprogramms auf jeden Fall in Angriff nehmen“, versprach Fomferra. Ebenso die Frage nach den Kundenstoppern der Händler. Auch dieses Thema sorge immer wieder für Diskussionen: Gehbehinderte mit Rollatoren oder Eltern mit Kinderwagen kritisieren die Stopper als Beeinträchtigung, die Händler möchten nicht darauf verzichten.

<link internal-link internal link in current>Weitere Spaziergänge im Rahmen des Innenstadtprogramms mit bestimmten Schwerpunkten sollen in den kommenden Monaten folgen.


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